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Conway's Spiel des Lebens

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Das Spiel des Lebens (engl. Conway's Game of Life) ist eine Problemstellung aus der Kybernetik und wurde vom Mathematiker John Horton Conway 1970 entworfen. Es basiert auf der Automaten-Theorie von Stanisław Marcin Ulam.

Das zweidimensionale Spielfeld besteht aus Zellen, die jeweils einen sogenannten zellulären Automaten darstellen. Jeder Automat kann zwei Zustände annehmen. Häufig werden diese Zustände als „lebend” und „tot” bezeichnet. Jede Zelle hat insgesamt acht Nachbarn. Die Entwicklung des Zustandes einer Zelle hängt einzig und allein von den Zuständen der Nachbarzellen ab. Je nach Anzahl lebender Nachbarn überlebt eine Zelle oder wird aus einer toten Zelle wiedergeboren.

Dementsprechend ist auch die Notation der Regeln. Die Regel für das Original von Conway ist 23/3. Vor dem Schrägstrich werden die Zahlen aufgeschrieben bei denen eine Zelle überlebt, nach dem Schrägstrich die Zahlen, bei denen eine Zelle wiedergeboren wird. D. h. bei zwei oder drei lebenden Nachbarn bleibt eine lebende Zelle am Leben, bei drei lebenden Nachbarn wird aus einer toten Zelle eine lebende Zelle.

In der Theorie ist das Spielfeld unendlich. Das ist in der Praxis natürlich nicht realisierbar. Meistens wird angenommen, das sich der obere Rand am unteren fortsetzt und der linke am rechten. Man kann sich das so vorstellen, als wäre das endliche Spielfeld gekachelt, man sagt auch, das Spielfeld ist torusförmig. Das hat den Effekt, das Objekte die das Feld am oberen Rand verlassen unten wieder erscheinen und umgekehrt. Ebenso verhält es sich an den Seiten.


Viel Spaß beim Spielen.



Quelle: Wikipedia